Wer ist das?
Mein Name ist Christoffer T. Timm (Jahrgang 1982). Ich lebe, studiere und wirke im schönen, norddeutschen Kiel.
Bereits seit über 20 Jahren beschäftige ich mich allem, was mit Computern zutun hat. Daher war der Schritt zum Informatikstudium auch kein großer (seit 2003).
Seit 2006 bin ich Gründungsmitglied/Gesellschafter der heutigen Pangeca Media GbR.
Seit kurzem beschäftige ich mich nun auch intensiv mit der Fotografie. Dazu im Folgenden mehr.
Wie ich zur Fotografie kam.
Vor vielen Jahren (ohgottohgott bin ich alt) bekam ich zum Geburtstag eine (gebrauchte, natürlich analoge) Kompaktkamera geschenkt. Mit dieser machte ich viele Bilder. Allerdings ohne “Sinn und Verstand”. Ich war also, was “richtige” Fotografen gerne ablässig einen “Knipser” nennen. Nun, ich wusste es nicht besser… Als dann die digitalen Kameras aufkamen, hatte ich ein- oder zweimal das recht zweifelhafte Vergnügen mit einer solchen digitalen Kompaktkamera zu “arbeiten”. (Ich glaub es war eine Jenoptik.) Ich verzweifelte an der grausamen Langsamkeit der Reaktion auf den Auslöser und des schier ewig zu scheinenden Speichervorgangs. Die Qualität war schlecht und vom digitalen Zoom spreche ich besser gar nicht erst.
Ich sagte mir also: nein, mit mir nicht; wenn, dann etwas “Ordentliches”. Also wartete ich. Bis zum Jahr 2007, als ich endlich genug Geld zusammen hatte, um mir jenes ominöse “Ordentliches” zu kaufen. Was das sein sollte, wusste ich (noch) nicht. Ich kaufte mir Fachzeitschriften und relativ bald war klar, dass es eine D-SLR werden sollte. Nach der Lektüre verschiedener Testergebnisse und einer Beratung im Fotofachhandel entschied ich mich für die Nikon D40x.
Nun hatte diese ja aber ungeheuerlich viele Einstellmöglichkeiten und so fing ich an, auszuprobieren. Ich machte ein paar Fotos, aber nutze die Kamera meistens in der Vollautomatik oder in einer der Motivautomatiken. Irgendwie war alles aber noch nicht wirklich zufriedenstellend. – Ich musste halt feststellen, dass die Technik von sich aus tatsächlich erstmal keine guten Bilder macht.
Als feststand, dass wir im Herbst 2009 in Norwegen wandern gehen würden. Sagte ich mir: dafür werd ich mich vorher nochmal richtig mit der Fotografie beschäftigen. Las wieder Zeitschriften und informierte mich. Die Norwegentour sollte die erste werden, bei der ich im RAW-Format aufnahm und mich mit Bildkomposition beschäftigte. Ich nahm mir vor jetzt richtig ersthaft zu Fotografieren. Ich interessierte mich hauptsächlich für Makro-, Low-Light/Available-Light- und Landschaftsfotografie.
Nach dem Urlaub fing ich an, alles an Fachbüchern zu lesen, was mir in die Finger kam. Suchte andere andere Quellen, wie Podcasts, etc. (Ich kramte auch die alte, analoge Kompaktkamera wieder ‘raus, und stellte fest, dass es sich dabei auch um eine Nikon handelte, genauer gesagt um eine Nikon AF6. Man könnte also sagen, ich sei Nikonianer.) – Und wiederum musste ich feststellen, dass Wissen aus Büchern auch allein keine guten Bilder macht.
Ich sah ein, dass alles Wissen und Technik nichts bringt, wenn man es/sie nicht anwendet. Ich legte die Bücher beiseite, und fing an einfach auszuprobieren und mich beim Betrachten der “Resultate” zu fragen, was mir daran gefiel, – oder viel öfter eben nicht gefiel. Genauso hielt und halte ich es mit Bildern anderer Fotografen. Ich versuche diese zu kritisieren, um zu lernen, was wie wirkt, bzw. was wie wirken sollte, und warum (nicht).
Ich stellte mir dann die Frage: was mache ich mit den Bildern? Sie nur auf Datenträgern liegen zu lassen, war mir zu schade. Ich fing an, die RAW-Bilder zu entwickeln und zu bearbeiten und entschied mich, mein Glück mit Microstockagenturen zu versuchen. So kam ich also nicht nur zur Fotografie, sondern insbesondere auch zur Stock-Fotografie. Momentan konzentriere ich mich aber hauptsächlich auf Bilder, die mir persönlich gefallen und habe die Microstock-Angelegenheit erstmal etwas auf Eis gelegt. Sicher werde ich dann und wann mal wieder ein Bild zu Agenturen hochladen, falls ich der Meinung bin, das es dafür eignen könnten. Ich mache jedoch nicht gezielt Bilder hierfür.
Was fotografiere ich?
Am liebsten sind mir “echte” Motive, also nichts Gestelltes oder künstlich beleuchtetes. Es geht mir meist darum, authentisch das darzustellen, was ich sehe. (Auch wenn der kreative Spieltrieb in der Nachbearbeitung oft das Gegenteil bewirkt.)
Wie bereits weiter oben erwähnt fotografiere ich meistens Landschaften, und Abstraktes – wozu ich auch gerne Makroaufnahmen zähle. Ich arbeite dabei gerne allein.
Ich bewege mich aber langsam in Richtung “Menschenfotografie”, was ich vorher so nicht gedacht hätte.
Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickeln wird.
Die Ausrüstung
Kameras:
- Nikon D40x
- Nikon FG
- Nikon AF6 (28mm ƒ/3.5 Macro)
- Zeiss Ikon/Voigtländer Icarex 35 S BM
Objektive:
- Nikkor AF-S 18-55mm, ƒ/3.5-5.6G
- Nikkor AF-S 55-200mm ƒ/5.6-6 DX VR
- Nikon Series E 50mm ƒ/1.8
- Zeiss Skoparex 35mm 3.4 ƒ/3.4
- Zeiss Tessar 50mm ƒ/2.8
- Zeiss Super-Dynarex 135mm ƒ/4
Blitz & Licht:
- Metz mecablitz 48 AF-1 Systemblitz
- Yongnuo RF-602 Blitz-Funkauslöser
- Quenox Lampenstativ Junior
- Yongnuo Kugelkopf-Blitz/Schirmneiger
- Phottix Durchlichtschirm 101cm
- Tristar Softbox 38x38x38cm
Sonstiges:
- Stativ Bilora GraphicLine Nr. 941
- Stativ Vanguard PT-80X
- und der übliche Kleinkram, Fernauslöser, Polfilter, etc.
Software:
Adobe Bridge CS4 (Download, Aussortieren, Sortieren, Bewerten, Meta-Info, Verschlagworten)Adobe Camera Raw 5.6 (Entwickeln)- Adobe Lightroom 3
- Adobe Photoshop Elements 8.0

